Shoji Yamashiro und
Geinoh Yamashirogumi


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Hervorgegangen aus dem 1953 in Tokio gegründeten Studentenchor 'Hato no Kai', zählt Geinoh Yamashirogumi heute zu den führenden progressiven Chören der Welt.
  

Akira O.S.T.Ende der 60er Jahre hatte der Komponist des Soundtracks zu Akira, Shoji Yamashiro, die Leitung des Chors übernommen und begonnen, neue Wege des Chorgesangs zu beschreiten. Sein erstes Projekt war die Adaptation des Chorgesanges bulgarischer Frauen - jener berühmten 'mystischen Stimmen', die erst rund 20 Jahre später in Europa im Original berühmt wurden.

1970 bearbeitete Shoji Yamashiro die Kecak-Gesänge Balis für seinen Chor. Aus dem Umfang der Vorbereitung und der neuen Art der Bühnenpräsentation ergaben sich abermals strukturelle und inhaltliche Änderungen des Chor-Konzeptes, das seit 1974 als Geinoh Yamashirogumi bekannt wurde.

1976 legte Geinoh Yamashirogumi mit Ozorezan eine erste Eigenkomposition sehr experimenteller Art vor: rituelle fernöstliche Vokalelemente verschiedener regionaler Herkunft gepaart mit traditionellen Musikinstrumenten und modernen elektro-akustischen Instrumenten, suitenartig arrangiert zwischen Authentizität und Chaos.

Bis 1986 hatten sie insgesamt zehn Alben veröffentlicht. Der Chor wurde in Japan als 'den musikalischen Trends um zehn Jahre voraus' gewürdigt und zweifellos setzt Geinoh Yamashirogumi nun schon seit rund zwanzig Jahren unüberhörbare Akzente für die Entwicklung der modernen und künftigen Chormusik.

Der Chor umfasst heute mehr als 200 Sängerinnen und Sänger, die ihren Amateurstatus gleichwohl beibehalten wollen.

Im Westen wurden Shoji Yamashiro und Geinoh Yamashirogumi berühmt durch den Soundtrack des inzwischen zum Kultfilm avancierten Anime 'Akira'.
  

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