"Sisea"
Coco Mbassi

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Das Herz tanzt und die Seele singt
Coco Mbassis gesungener Traum in Paris

Coco Mbassi - SiseaDas neue Album von Coco Mbassi heisst SISEA. Es verschmilzt die Seele Afrikas, den Soul Nordamerikas und "la chanson française" in den 14 Kompositionen einer Sängerin, deren Wurzeln in Afrika liegen, deren Herz in Paris schlägt und deren Stimme bereits Stars wie Dee Dee Bridgewater, Touré Kunda und Manu Dibango begleitete.

Coco Mbassi zeigt auf SISEA ihre ganz persönliche Seite und singt ihr eigenes Lied aus ihrem Heimatort Ibombadi. Dort wächst jedes Kind mit einem eigenen Lied auf, das es auswendig lernt. Darin singt das Kind die Namen der Vorfahren der vorangegangenen sieben Generationen und geht damit hinaus in die Welt - manchmal sogar bis nach Paris so wie Coco Mbassi, die mit 18 Jahren gemeinsam mit ihrer älteren Schwester von Kamerun nach Frankreich kam. Dort erwacht ihr Lied jetzt zu neuem Leben, es ist der Abschlusssong auf ihrem zweiten Studio-Album SISEA. Einfühlsame Streicher-Arrangements, zartes Gitarrenspiel, melodiöse Chorsätze und Wechselgesänge, afrikanische Rhythmik und die samtweiche Soulstimme Coco Mbassis verbinden sich zu ihrer ganz eigenen Art von minimalistischem Afropop mit Jazz- und Klassikeinflüssen, die sie schon auf ihrem ersten Album "Sepia" präsentiert hat.

Christliche Spirtualität und ihre afrikanische Herkunft sind Cocos Kraftquellen, die sich auch in den Themen der 14 Lieder auf SISEA wiederspiegeln. In der Tradition der alten Griots, Troubadoure und fahrenden Sänger baut Coco Mbassi einen Liederzyklus auf. Sie beginnt mit den Danksagungen an die Musiker und Musikerinnen (#1 'Bebotedi'), die sie zu ihrer Arbeit inspiriert haben. Sie endet mit der Danksagung an ihre Ahnen (#14 'Ndum'), so wie ihre Eltern es sie gelehrt haben. Dazwischen erklingen 12 Lieder, die von der Liebe zu Gott (#3 'My Souls Love'), dem Respekt für die Frauen (#4 'O Ma Kwalisane Te Mo'), dem Wechselbad der Gefühle (#6 'Ascensor da Bica'), der tiefen Liebe (#5 'Sisea') erzählen. Musikalisch wird sie dabei unterstützt von Richard Bona, der auch aus Kamerun stammt und mittlerweile als erfolgreicher Gitarrist (Zusammenarbeit u.a. mit Herbie Hancock, Pat Metheny, Chick Corea) in New York lebt. Auch Manu Dibango, Mastermind der afrikanischen Musikszene in Paris gibt sich die Ehre und begleitet Coco Mbassi in "Ascensor da Bica" am Marimbafon - eher ungewöhnlich, da er den meisten Menschen als Saxophonist ein Begriff ist.

SISEA ist eine Einladung zur Annäherung - ähnlich wie bei einem Konzert, wenn die Zuhörer beim ersten Stück noch weit entfernt von der Bühne stehen, sich nicht näher zu den Musikern trauen. Coco bittet die Menschen näher heranzukommen, den leeren Platz vor der Bühne zu füllen. Dann kommen die Zuhörer zaghaft aber immer zügiger nach vorne und geniessen die Nähe zu den Musikern, dort wo der Funke zwischen Künstler und Publikum überspringt und beide sich in der einzigartigen Wechselwirkung eines Konzertes begegnen. Diese Nähe und dieser Austausch ist spürbar in den 14 Kompositionen auf SISEA, die in ihrer dezenten Instrumentierung und der ruhigen Grundstimmung ein direkter Weg zu den Träumen und Geschichten Coco Mbassis sind. Die Musik trägt die Geschichten und Empfindungen von der Sängerin zum Publikum, ganz so wie es in Afrika heute noch üblich ist, wo jedes Erzählen mit Musik verbunden wird.
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