Tango 040
Duo Diagonal

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Tango Zero-Quatro-Zero
Das Debut-Album der Tangovirtuosen Duo Diagonal -
mit Geige und Akkordeon entfaltet sich die ganze Welt des Tango.

Duo Diagonal - Tango 040Das Duo Diagonal aus Hamburg ist ein äußerst ungewöhnliches Duo. Mit Violine und Akkordeon setzen die beiden Virtuosen argentinischen Tango und französische Musetten auf so eigenwillige Art in Szene, dass ihr Publikum sich zwischen Leidenschaft und subtiler Komik hin und her geworfen wähnt, ganz dem Charme und dem musikalischem Feinsinn des Duos erlegen.

Entsprechend werden Hans-Christian Jaenicke und Jörg Siegloch bei ihren Auftritten und Konzerten euphorisch gefeiert, und sie erwerben sich inzwischen auch überregional den Ruf eines Ensembles der Spitzenklasse. Die Arrangements schreiben Geiger Jaenicke und Akkordeonist Siegloch natürlich selbst, und sie lassen sich dabei genügend Spielraum, um spontan gestalten und agieren zu können.
"Tango 040" (040 steht für die Hamburger Telefonvorwahl) lässt die Vielfalt des Tango Argentino, seine Einflüsse aus der Musik Frankreichs, Russlands, der Klassik bis hin zum Jazz und der modernen Musik spürbar werden. Dabei nehmen die Instrumente wechselnde Charaktere an. Szenen entstehen, wechseln schlagartig und werden zu Musik. Und so kommt es, dass die griffigen Tangorhythmen von "Adios Muchachos" ganz selbstverständlich neben Werken von Astor Piazzolla mit ihren teilweise experimentellen Klangflächen zu hören sind.

Im diagonalen Dialog der beiden Virtuosen geht es ohrenscheinlich um die großen Tangothemen Liebe und Leidenschaft, um Nostalgie und ergreifende Melodien. Weil das Duo Diagonal aber mehr Register kennt, als es Tangoklischees gibt, ist "Tango 040" ein Abenteuer, das nicht nur unter die Haut geht, sondern mit zahlreichen Ohrwürmern auch in den Kopf, noch mehr ins Herz und auch in manches Tanzbein.
  

Die Presse über Duo Diagonal - Tango 040:

"Geige spielen ist gewöhnlich, aber Geige tanzen, das ist schon originell. [...] Mit Ausfallschritten in Schräglage folgte er seinem langen Bogenstrich oder ging in die Knie, wenn zarte Töne zu entlocken waren. Siegloch dagegen blieb der ruhende Pol und begnügte sich mit der horizontalen Ausdehnung des Blasebalgs, ließ jedoch keinesfalls Temperament vermissen. Ein seltsames Bild, mit einer Prise Komik, aber auch mit einer ausgelebten Expressivität, die mitriss und begeisterte, zumal das Hamburg-Oldenburger Duo musikalisch eine Menge zu bieten hatte."
Reinhard Palmer in der SZ v. 3.4.2004

"Genauso leidenschaftlich - aber mit nur zwei Instrumenten - klingt das deutsche Duo Diagonal mit Tango-Improvisationen, die den Geist und die Gefühlswelt des Tango oft mehr auf den Punkt bringen als manche traditionelle Aufnahme. So fängt das Stück "Milonga 040" z.B. mit kratuigen Geigentönen an wie das Knistern eines Feuers, das sich dann auch entfacht. Der Geiger Hans-Christian Jaenicke und der Akkordeonist Jörg Siegloch lassen in ihrem Tango 040 Einflüsse aus der Musik Russlands, Frankreichs, der Klassik und des Jazz durchschimmern - und weitere Sidemen vermisst man nicht."
Jazzthetik

"In intensiv musizierten Gesprächen holen die Partner die Milonga und Valse mit feuriger Bogenführung an die Alster, auf den Knöpfen des italienischen Balgs tänzelt sowohl die Latino - als auch ein wenig die slawische Seele. Hochgenuß für aufmerksame Hörer."
Jazz thing

Hier wurden keine langweiligen Kopien auf die silberne Scheibe gepresst, sondern hohe Musikkunst! Die beiden Instrumente ergänzen sich ohne Abstriche. Die CD reist genussvoll durch die vielfältige Welt des Tango Argentino -und lässt zudem Einflüsse aus der Musik Frankreichs, Russlands, der Klassik bis hin zum Jazz spürbar werden..gehört für meine Begriffe z.Zt. zu den besten Neuerscheinungen beim Tango!
Jörg Buntenbach / www.tangokultur.info

Auf jeden Fall ist DD eine schöne Abwechslung zum sonst von Flensburg bis Feuerland üblichen Schrammel-Schrammel-Tango.
Jochen Hille

Gewagt tritt das Hamburger Duo Diagonal in "Tango 004" auf. Mit Violine und Akkordeon erklären sie ihre Version des Tangos und seine Spielarten. Beängstigend manchmal, aber mit so viel Courage gespielt, dass es unglaublichen Spaß macht, den beiden zu lauschen.
Sven Ferchow / NMZ

Der Tango entstand in Argentiniens Hafenkneipen. Und Hafenkneipen gibt es auch in Hamburg, Vielleicht ist dies ein Grund, weshalb eines der aufregendsten deutschen Tango-Duos aus Hamburg kommt: Duo Diagonal. Hans-Christian Jaenicke lässt seine Geige schluchzen, singen, schreien, während Jörg Siegloch seinem Knopfakkordeon so manche ungeahnte Töne entlockt. Auf ihrer Platte Tango 040 zieht das Duo Diagonal alle Register ihres klassisch geschulten Könnens und ihrer musikalischen Fantasie. Sie verlassen schnell die ausgetretenen Pfade des Tangos um doch einen Takt später wiedere an die erotischen, subversiven Ursprünge dieser Musik zurückzukehren. Duo Diagonal bietet eine Achterbahn der Gefühle!
Roland Altenburger / Querfunk

Weil das Duo Diagonal aber mehr Register kennt, als es Tangoklischees gibt, ist ,Tango 040' ein Abenteuer, das nicht nur unter die Haut geht, sondern mit zahlreichen Ohrwürmern auch in den Kopf und auch in manches Tanzbein.
buch.de

Duo Diagonal bieten ohne Zweifel den aktuell schrägsten Tango. So als würde Jeanette Biedermann mit den Sex Pistols aufgefrischt und mit einer Spur ,The Libertines' nachgezogen. Geige und Akkordeon spielen die Hauptrolle im famosen Tangostück, nur manchmal klingen sie gar nicht so. Duo Diagonal lassen ihre Instrumente teilhaben, gestehen ihnen Leben zur und irgendwie scheint es da feste Rollenverteilungen zu geben. Klischees umschifft Duo Diagonal mit Leichtigkeit um schon im nächsten Takt den Hörer auf die Proben zu stellen; dann etwa, wenn der Bogen an den Nerven feilt und gleichzeitig französische Musetten als cremig süße Tangoversion dargeboten werden.Das ist mutig, glänzt vor Künstlertum und gibt einem erschlafften Genre neuen Lebensmut.
MusikOutlook

Eigentlich ist der Tango nicht schräg. Doch das Duo Diagonal vergnügt sich mit chaplinesker Komik daran Wenn Jörg Siegloch sein Akkordeon zum brummenden Orchestervolumen aufpumpt und Hans-Christian Jaenicke die süßliche Melodie der ,Balada para un loco' an der Geige mit übertriebenem Pathos zerfließen lässt, dann ist komödiantische Absicht eindeutig.
**** (Good)
Hans-Dieter Grünefeld

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