Cuatro arpas y un Cuatro
Cheo Hurtado

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Cheo Hurtado: ein Meister der venezolanischen Cuatro Guitarre und die vier besten Harfenisten in einem Feuerwerk der Joropos der Llanos auf seiner CD Cuatro Arpas y un Cuatro.

Cheo Hurtado - Cuatro arpas y un CuatroZum ersten Mal erscheint in Deutschland ein Album ausschließlich mit Instrumentalmusik aus Venezuela - gespielt von Venezuelas führendem Cuatro-Spieler und vier Harfinisten.
  

Cheo Hurtado

Geboren in Ciudad Bolivar, Venezuela am 2. Mai. Sohn des Gitarristen und Komponisten venezuelanischer populärer Musik, Ramón Hurtado,- sein Meister, der ihn zum ersten Mal im Alter von sieben Jahren unterrichtet.

Mit 13 gewann Cheo Hurtado den ersten Preis im nationalen Cuatro-Festival

Zwischen 1975 und 1983 arbeitete Cheo Hurtado als Lehrer von Cuatro, Gitarre
und Mandoline in Ciudad des Kulturhauses Bolivar, wo er 1977 das Ensemble Carlos Raúl Villanueva gründete. Er war auch Gründungsmitglied von Cuerda de Carmito, eine traditionelle musikalische Guianese-Gruppe und spielte Baß im Orchestra Angostura, das von Juanito Arieta geleitet wurde.

1985 ging Cheo Hurtado nach Caracas, wo er das sehr bekannte Gurrufio-Esemble zusammen mit Luis Julio Toro und Cristóbal Soto gründete. Er war Mitglied von Un Solo Pueblo und Leiter der Gruppen Costa Caribe und Venezuela Bandolas.

Cheo Hurtado hat zusammen mit vielen nationalen und internationalen Muskern wie Alirio Diaz, Aldemaro Romero, Paquito D'Rivera, Oscar D'Leon, Simón Diaz, Fleck Bella, Serenata Guayanesa, Bravo Soledad, Lilia Vera, Maria Teresa Chacin unter anderen gespielt.
  

Cheo Hurtado & das cuatro

Cheo Hurtado hat sich auf das cuatro als Solo Instrument spezialisiert und nutzt alle ausdrucksvollen Möglichkeiten beim Spiel von Melodie, Harmonie und Rhythmus mit den Arpeggios und Zupfen . Er beherrscht auch die Mandoline, die Guitarre, die Tres, den Baß, sowie Mandolinen unterschiedlicher venezuelanischer Regionen. In seiner Arbeit als Solist verwendet er die sogenannte traditionelle Saiten-Stimmung. Cheo Hurtado widmet sich auch der Erforschung der traditionellen guyanesischen Musik seiner Heimatregion.
  

El cuatro

The cuatro is a four-string small Iberian guitar, introduced into Venezuela during colonial times. It has relatives in the Brazilian Cavaquinho (from Portuguese Machete), Puerto Rico and Mexico, but sometimes the number of strings vary from 4 to 5 or to double-strings. Cuatros are made of various kind of wood, while famous Cuatro constructor Miguel Angel Chirinos prefers Cedar wood. Their average size is 32 cm in length , 20 cm width and 13 cm height. They are made in three different sizes as: Cuatricos chiquitos, medios grandes and grandes. The strings are called bordón, tercera, primera and segunda, tuned in H-Fis-D-A and many other 'temples' according to specific uses. They are played in the punteo-style as well as in rasgueo or charrasqueo style, which corresponds to the ancient Spanish 'golpe' style. Another technique is the trémolo.
  

La arpa llanera

Soloists:

Eudes Alvazez (* 1950, Guayabal/Guárico)
José Archila ( *1970, Elorza/ Apure)
Alexis Ojeda (*1968, San Rafael de Atamaica/ Apure)
Carlos Orozco (*1969, Barquisimento/ Lara)

Die Llanos sind ein steppenartiges Gebiet im Süden Venezuelas, das sich auch über den Nordosten Kolumbiens erstreckt.

Die Harfe (Arpa) der venezolanischen Steppe wurde um das XVI. Jahrhundert von den spanischen Eroberern eingeführt und stammt von der keltischen Harfe ab, die im XIV. Jahrhundert in Spanien bekannt wurde und noch heute, beispelsweise im Norden Frankreichs verbreitet ist. Ursprünglich war die Harfe Bestandteil der Instrumentierung von Gruppen, die sogenannte "ernste" Musik interpretierten, ging aber allmählich, wie auch andere musikalische Elemente der höfischen Musik, in den Schatz der Volks- und Unterhaltungsmusik über.

Unsere Harfe ist meistens mit 32 Saiten bespannt, die in drei Gruppen, entsprechend ihrer Tonlage eingeteilt werden: Diskant (tiples), mittlere Lage (tenoretes) und Bass (bordones). Sie ist, wie alle verwandten Harfen, diatonisch gestimmt. Der Kammerton A liegt auf der dreizehnten Seite. Im Gegensatz zur klasischen Konzertharfe, die mit Pedalen zur Erhöhung oder Senkung der Stimmung um einen Halbtonschritt ausgestattet ist, werden Halbtöne auf der venezolanischen und anderen lateinamerikanischen Harfen mit dem Daumen beim Saitenansatz am Korpus abgegriffen oder bereits vorher, den Bedürfnissen des jeweiligen Stückes entsprechend umgestimmt. Die üblichsten Stimmungen sind D-dur und G-dur.

Die gängige Besetzung der Volksmusik-Ensembles in den venezolanischen Steppen ist Harfe, Cuatro (ein gitarrenähnliches, viersaitiges, rythmisches Begleitinstrument) und Maracas (Rasseln). Dem Zeitgeist folgend gesellt sich gelegentlich ein elektrischer Bass dazu. Die genannte Besetzung dient oft der Begleitung eines Sängers oder auch zwei Sänger, die sich im Gesang so etwas wie textliche Duelle liefern (Contrapunto, Corrido).
  

Über die CD Cheo Hurtado - Cuatro Arpas y un Cuatro

Diese CD bietet einige wertvolle Instrumentalstücke, in denen die Kunst der Interpreten voll zur Geltung kommt.

Als Kinder hörten wir das Lied Seis por derecho von Pedro Emilio Sanchez das mit den Zeilen endete: "Juan spielte auf dem cuatro / mit außergewöhnlicher Eleganz / und alle die ihn sahen / blieben voller Bewunderung stehen / Dies ist der beste cuatrista / der aus unserer Ebene stammt".

Ein halbes Jahrhundert später in Angostura del Orinoco, erstaunt uns Cheo Hurtado mit einem Kolibri in seinen Händen, wie er eine Gruppe von Harfenvirtuosen begleitet und dirigiert. Sie spielen neue Versionen der joropos aus der Ebene, die am klarsten das nationale Liedgut wiedergeben. Auf Grund seiner außergewöhnlich hohen Qualität, wird diese Aufnahme lange Zeit maßgeblich und Arbeitsvorlage für zahlreiche Spezialisten sein.

Die vier Harfenisten, die in dieser Aufnahme mit dem cuatro über die Ebenen unserer Heimat kommunizieren, sind: Eudes Alvarez (1950, Guayabal, Guarico), José Archikla (1970,Elorza, Apure), Alexis Ojeda (1968,San Rafael de Atamaica, Apure) und Carlos Orozco (1969, Barquisimeto, Lara).

"Der Gesang öffnet seine Blumenkrone / über dem Herz der Harfe," sagt Ernesto Luis Rodriguez. Der Gesang wird zu einer Blume und findet in dem Harfenisten, die beste aller Stimmen, die in ständiger Ergänzung zum Spiel des cuatro steht. Das virtuose Spiel macht aus der Harfe die Stimme von Florentino. Im Dialog mit dem Teufel ruft Florentino: "Ich habe den Schlag überstanden / und die Harfe hat mir dabei geholfen." Denn die joropos sind Helfer, Virtuosität und Freude.

Der Indio Figueredo war die Legende von früher, dann kam Juan Vicente Torrealba, der die Musik in seinen Konzerten und durch den Einsatz von Gesang verbreitete. Darauf folgte eine große Zahl von hervorragenden Interpreten bis zu den jungen Harfenisten von heute.

Die Schlichtheit an sich ist ein Erfolg, sagt der Volksmund. Daher kommt die Schönheit und Reinheit eines Gesanges wie El Gaban, mit nur zwei Strophen: Dominanz und Tonika. Oder El pajarillo und El Seis por derecho mit drei Strophen und einem Refrain: Quarte, Dominanz und Tonika.

Aber diese joropos erhalten eine ganz neue Dimension in den Händen von Cheo Hurtado und seinen Freunden. Ländliches mischt sich mit Urbanem in den Einführungen, Zwischenspielen, dem jazzigen Baß der Chipola oder einfach im gesamten Zusammenspiel. Es mag sein, daß sich einigen Folklore-Puristen die Fußnägel hochrollen werden, aber die musikalische Entwicklung ist unaufhaltsam, besonders wenn das Endprodukt so gut ist.

Erinnern wir uns an die Zeilen von Alberto Arvelo Torrealba: "Was hat das Zedernholz des Cuatro / so trocken und doch Blüten treibend? Ist es der Zauber und das Geheimnis unserer Musik oder der vertraute Gesang Florentinos? Ist es die Weisheit des Teufels oder der Elan einer schöpferischen Jugend, der über seine Führung gesiegt hat? Im Herzen von Cheo Hurtado verwandelt sich das Cuatro in einen Lilienzweig. Wir genießen die Anwesenheit des größen Volksmusikers Venezuelas der Gegenwart."

In Cuatro Arpas y un Cuatro stecken viele Arbeitsstunden, viele Proben, viel Inspiration und vor allem viel Liebe für das Land. Am Rande seien noch die Maracas von Layita und die verschiedenen Bassisten erwähnt, die das Werk bereichert haben.

Die keltischen und arabischen Harfen haben sich für immer im alten Europa verloren. Ihre Saiten vibrieren heute in der Seele Lateinamerikas, hier haben sie eine neue Heimat gefunden.

Iván Pérez Rossi
  

Pressestimmen

faszinierende Intrumentalmusik auf betörendem Niveau.
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