"Innocent Bossa In The Mirror"
Jun Miyake

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VÖ 25.03.2002

Jun Miyake über "Innocent Bossa in the Mirror"

Jun Miyake - Innocent Bossa in the MirrorMeine Liebe zum Verschmelzen verschiedener Musikstile hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin. Die Idee der Verknüpfung verschiedener Konzepte, Genres zu einem bisher unbekannten Sound hat mich bei meiner Arbeit immer am stärksten inspiriert. Mit meinen beiden letzten Produktionen "Glam Exotica" und "Mondo Erotica" habe ich die Bereiche des Exotischen und Erotischen näher beleuchtet. Für die neue Produktion schien mir daher der Begriff der Unschuld (Innocence) die richtige Richtung zu sein. Das Musikgenre, mit dem ich diesen Begriff näher betrachten wollte, war schnell klar für mich: Die Bossa Nova.

Es mag natürlich merkwürdig erscheinen, wenn ein japanischer Künstler, der weder portugiesisch spricht, noch singen kann oder Gitarre spielt, sich gerade an diesem Genre versucht. Ich konnte mich dem Thema daher nur vollkommen unvoreingenommen oder besser "unschuldig" nähern. Dafür brauchte ich einen Partner, der nicht nur singen kann, sondern auch poetische Texte in Portugiesisch schreiben kann. Außerdem musste dieser Partner meine Arbeit kennen und die nötige "Unschuld" oder Unvoreingenommenheit mitbringen.

Deshalb war Arto Lindsay die einzige Möglichkeit. Mein Freund Arto hat die wunderbare Gabe, intuitiv zu verstehen, ohne viele Worte, und als ich hörte, dass er gemeinsam mit dem neue MPB Star Vinicius Cantuaria nach Tokyo kommen würde, da wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg war. Wir spielten gemeinsam, und schnell war klar, dass wir auf einer Linie lagen. Ich spielte eine Gesangsstimme auf dem Keyboard zu Vincius' Gitarre, während Arto schon das Konzept des Albums zusammenstellte. Es funktionierte auf Anhieb, wir drei saßen gemeinsam im Studio und es entstand etwas Neues, Frisches und Unschuldiges. Weitere Musiker ergänzten die so entstandenen Stücke, und ich war mir am Ende sicher, dass ich das erreicht hatte, was ich mir vorgenommen hatte. Eine ganz eigene, persönliche Interpretation, ja eine Betrachtung der Bossa Nova. Vielen Dank an alle Beteiligten. Mit viel Sorgfalt habe ich "Innocent Bossa in the Mirror" vollendet in der Hoffnung diesen wunderschönen Moment der Kreativität festzuhalten
 

Rezensionen und Reviews

"Jun Miyake darf mit seinem Album "Mondo Erotica!" in Sachen Ambient, Electronic und Jazz getrost zu den großen Überraschungen des Jahres gerechnet werden."
WOM Journal

Titelstory Jazzthetik 12/01
"In wunderschönen sanften Instrumentierungen und von verführerischen wie melancholischen Stimmen begleitet, zelebriert das Team, trotz kleiner Schrägheiten von Arto, eine edle Version der Bossa Nova."
Jazzthetik

"Macht Süchtig"
Petra

"Zart und elegant"
Amica

"Ausgezeichnet"
Financial Times Deutschland

"Leg das Ding hier auf und fühl Dich einfach gut"
rtv-magazin

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